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Den richtigen Notebook-Datentarif, Tablet-Datenflatrate-Tarif oder Prepaid-Internet-Datenflatrate-Tarif finden

21.04.2015

Wer mit seinem Laptop oder Tablet surfen möchte, benötigt einen Notebook-Datentarif, Tablet-Flatrate-Tarif oder Prepaid-Internet-Datenflatrate-Tarif. Die Auswahl ist mittlerweile nahezu unübersichtlich und reicht von 24-Monats-Datenflatrates bis zu Prepaid-Angeboten, von UMTS bis Long Term Evolution, von Datenvolumen für Wenig-Surfer bis 15 Gigabyte (GB) für die intensive Nutzung. Um nicht den Überblick zu verlieren, ist es wichtig, sich vorher genau zu informieren, bevor man sich für ein Laptop-Datentarif- oder Tablet-Flat-Tarif-Angebot entscheidet. Sonst kann es schnell teuer werden.

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Download Volumen richtig einschätzen: Das eigene Surf-Verhalten kennen

Unterwegs mit dem Laptop oder Tablet surfen, ist mittlerweile keine Besonderheit mehr. Gut ausgebaute Netze und eine große Tarifvielfalt machen es möglich. Doch eben diese Vielfalt kann dem Nutzer vor Herausforderungen stellen. Welcher Laptop-Datentarif, Tablet-Datenflat-Tarif oder Prepaid-Internet-Flat-Tarif ist der richtige? Welches Datennetz soll genutzt werden? Wie viel Datenvolumen braucht man und wie hoch muss die Übertragungsrate sein?

Zu allererst sollte der Nutzer sein eigenes Nutzungsverhalten analysieren. Will man unterwegs nur seine E-Mails checken und Nachrichten lesen oder spielt auch das Streamen von HD-Videos eine wichtige Rolle.

 

Prepaid-Internet-Datenflat-Tarife für Flexible und Gelegenheitsnutzer

Generell wird zwischen Prepaid- und Postpaid-Angeboten unterschieden. Prepaid bedeutet so viel wie „im Voraus bezahlen“. Bei einem Prepaid-Notebook-Datentarif bzw. Tablet-Datenflatrate-Tarif wird ein Guthaben auf das Prepaid-Konto des Kunden eigezahlt. Mit diesem Guthaben kann dann das Prepaid-Internet-Flat-Angebot des jeweiligen Anbieters genutzt werden. Der Vorteil: Prepaid-Datentarife für iPads haben keine lange Vertragsbindung, keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz. Daher eigenen sie sich insbesondere für Nutzer, die selten oder gelegentlich mobil surfen wollen.

Bei Prepaid-Angeboten wird zwischen Surfpaketen und Flatrates unterschieden. Bei Surfpaketen gibt es eine Zeit- oder Volumen-Begrenzung. Von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Monaten ist so gut wie alles vertreten. Surfpakete sind besonders praktisch, wenn der Nutzer nur kurz etwas im Internet nachschauen möchte. Bei Otelo können Kunden beispielsweise für 19 Cent 9 Minuten lang surfen. Bei Bildmobil gibt es 90 Minuten für 99 Cent.

Beachtet werden sollte, dass nach Erreichen der zur Verfügung stehenden Datenmenge das Surfpaket automatisch beendet wird – unabhängig davon, ob die gebuchte Zeit abgelaufen ist oder nicht. Wer zum Beispiel ein 30-Tage-Paket gebucht hat und nach 15 Tagen bereits das Datenvolumen verbraucht hat, kann die restlichen 15 Tage nicht mehr surfen. Wer weiterhin mobil unterwegs sein möchte, muss ein neues Surfpaket buchen.

 

Prepaid-Internet-Flat-Angebote: Tages- und Monats-Flatrates

Wer eine Prepaid-Internet-Datenflatrate als Tagesflatrate bucht, kann – im Gegensatz zu den Surfpaketen – nach Verbrauch des inkludierten Volumens weitersurfen, wenn auch nur eingeschränkt mit GPRS-Geschwindigkeit. Der Mobilfunker Fonic bietet zum Beispiel eine Prepaid-Internet-Datenflatrate für einen Tag für 1,99 Euro pro Tag an. Inklusive sind 500 Megabyte (MB) Volumen. Das Besondere hier: Mit dem sogenannten Kostenschutz zahlen Kunden nie mehr als 20 Euro im Monat für das mobile Surfen. Ab dem 11. Nutzungstag der Tagesflat im Monat surft der Kunde also für den Rest des Monats kostenlos weiter.

Auch Internet-Flat-Angebote auf Monats- & Prepaid-Basis angeboten. Vodafone vermarktet beispielsweise vier verschiedene Pakete mit unterschiedlichem Download Volumen, die einen Monat lang genutzt werden können. Die Preis erstrecken sich dabei von 4,99 Euro bis 34,99 Euro. Auch bei congstar, Simyo oder Aldi Talk können Internet-Flatrates auf Prepaid-Basis gebucht werden. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass in vielen Fällen sich die gebuchte Option automatisch verlängert. Daher sollte sich der Nutzer vorher genau über die Tarif-Details informieren.

 

Postpaid-Laptop-Datentarife & Tablet-Flatrate-Tarife für unbegrenztes und schnelles Surfen

Neben den Prepaid-Datenflatrates gibt es Postpaid-Angebote. Dabei schließt der Kunde mit dem Mobilfunkanbieter einen Vertrag ab. Dadurch zahlt man die gebuchten Leistungen erst im Nachhinein per Rechnung.

Bei Postpaid-Datenflatrates handelt es sich in der Regel um mobile Internet Tarife für einen Monat. Nutzer zahlen eine monatliche Grundgebühr, die alle deutschlandweiten Internet-Verbindungen abdeckt. Das bedeutet, man kann unbegrenzt im Internet surfen. Daher eigenen sich solche Flatrates für Nutzer, die viel und schnell surfen wollen. Aber: Nach Verbrauch des gebuchten Datenvolumens wird die Datenrate

für den Rest des Monats auf maximal 64 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) begrenzt. Mit dieser Geschwindigkeit ist ein ausgiebiges Surfen kaum noch möglich.

Kündigungsfristen bei Langzeit-Laptop-Datentarifen & Tablet-Flatrate-Tarifen beachten

Die Vertragslaufzeiten bei solchen 24-Monats-Datenflats reichen von 1 Monat bis hin zu 24 Monaten. Das Vertragsverhältnis kann erst nach Ablauf der Mindestlaufzeit beendet werden. Wichtig: Es muss die Kündigungsfrist beachtet und eingehalten werden. Bei einem Laptop-Datentarif- bzw. Tablet-Datenflat-Tarif-Vertrag mit 24-monatiger Laufzeit beträgt diese in der Regel drei Monate.

Mit Tarifen, die eine Mindestlaufzeit von 1 Monat haben, ist der Nutzer flexibler, da der Internet-Datenflat-Tarif bei Nichtgefallen sofort wieder gekündigt werden kann. Langzeittarife haben hingegen den Vorteil, dass die passende Hardware wie USB-Internet-Web-Stick oder Smartphone vergünstigt zum Internet-Datenflatrate-Tarif angeboten wird. Zum Teil gibt es die Hardware sogar für 1 Euro oder gratis zum Vertrag dazu. Zudem entfallen bei Langzeitverträgen häufig Anschlussgebühr und Versandkosten.

 

Inklusivvolumen und Speedrate

Wichtig bei der Tarif-Entscheidung ist die Wahl des richtigen Datenvolumens. Wer täglich nur seine E-Mails lesen will, kommt im Monat mit 500 MB aus. Wer zusätzlich noch chatten oder surfen möchte, sollte sich eine Internet-Datenflat mit 1 bis 3 GB buchen. Wer gelegentlich Videos streamt – zum Beispiel über You Tube – sollte 5 GB Datenvolumen wählen. Wird YouTube häufiger besucht, wären mindestens 7 GB ratsam. Wer zusätzlich große Mengen an Daten herunterlädt, sollte sich eine Internet-Flatrate mit 10 GB oder mehr zulegen.

Auch die zur Verfügung stehenden Surf-Geschwindigkeiten spielen eine wichtige Rolle. Der Großteil der Notebook-Datentarife & Tablet-Datenflat-Tarife nutzt das 3G-Netz. Dazu gehören die Techniken UMTS, HSPA sowie HSPA+. Im 3G-Netz werden Maximal-Geschwindigkeiten von 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), 7,2 Mbit/s, 14,4 Mbit/s, 21,6 Mbit/s oder 42,2 Mbit/s angeboten.

Turboschnelles mobiles Breitband-Internet mit LTE

Wer noch schneller surfen möchte, kann auf einen LTE-Laptop-Datentarif bzw. Tablet-Flat-Tarif zurückgreifen. Die meisten Notebook-Datentarife & Tablet-Flat-Tarife der Netzbetreiber sind für Long-Term-Evolution freigeschaltet. Bei den Discount-Anbietern wird zumeist im 3G-Netz gesurft. Bei der Telekom sind derzeit LTE-Surfgeschwindigkeiten bis zu 300 Mbit/s möglich, bei Vodafone sind es maximal 150 Mbit/s und bei o2/E-Plus werden bis zu 50 Mbit/s angeboten.

Kunden sollten aber wissen, dass es sich bei den angegebenen Surf-Übertragungsraten immer um theoretische Maximalwerte handelt. Die tatsächlich erreichten Werte liegen oftmals deutlich unter den Spitzenwerten.

 

Laptop-Datentarife & Tablet-Datenflat-Tarife für unter 10 Euro im Monat

Die Preise für Internet-Laptop-Datentarife & Tablet-Flatrate-Tarife gestalten sich sehr unterschiedlich. Dabei sind die Angebote der Discount-Anbieter in der Regel günstiger als die Notebook-Datentarife & Tablet-Datenflat-Tarife der Netzbetreiber. Tarife mit 3G-Geschwindigkeiten werden bereits für weniger als 10 Euro angeboten. Wer mit LTE mobil surfen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Bei der Telekom zahlt man für 50 Mbit/s beispielsweise ab 18 Euro im Monat, für 300 Mbit/s ab 27 Euro.

Vodafone bietet 150 Mbit/s für monatlich rund 30 Euro an. Bei o2 kann man ab 40 Euro mit bis zu 50 Mbit/s surfen. Die E-Plus-Marke Base bietet noch bis Ende März LTE-Geschwindigkeiten bis zu 42,2 Mbit/s ab 10 Euro an. Ab April gelten dann wieder die Maximalwerte von 7,2 Mbit/s.

 

Laptop-Datentarife & Tablet-Datenflatrate-Tarife: Inklusiv- und Zusatz-Leistungen

Wichtig ist es, vor der Buchung eines Tarifs in die AGBs beziehungsweise in das Kleingedruckte zu schauen. Viele Anbieter verbieten die Nutzung von Voice over IP (Internet-Telefonie). Es gibt aber auch Mobilfunker, die weniger streng sind. Bei congstar dürfen Kunden zum Beispiel VoIP nutzen. Auch beim 5-GB-Internet-Datenflatrate-Tarif von Ortel Mobile ist VoIP inklusive. Der Anbieter wirbt sogar mit Skype-Unterstützung. Vodafone, Base und o2 schließen die VoIP-Nutzung hingegen konsequent bei allen Flatrates aus. Bei der Telekom ist ab dem Tarif „Data Comfort S“ Internet-Telefonie möglich.

Einige Mobilfunker bieten zu ihren Flatrates noch zahlreiche Features an. Bei der Telekom erhält man zum Beispiel ab der Tarifstufe „Data Comfort M“ eine WLAN-Hotspot-Flat dazu. Zudem kann in allen Telekom-Datentarifen die Spotify-Option hinzu gebucht werden.

Bei Vodafone gibt es im Tarif „DataGo L“ sechs Monate Netflix oder je drei Monate die Musik-Flatrate von Deezer oder das Bild+-Abo dazu. Bei Base ist in den Datentarifen von vornherein eine Musik-Flatrate enthalten.

 

Fazit: Netz-Verfügbarkeit prüfen

Letztendlich muss sich jeder selbst überlegen, welchen Internet-Flatrate-Tarif er am geeignetsten für sich hält. Generell gilt: Anspruchsvolle Nutzer sollten einen LTE-Internet-Datenflatrate-Tarif buchen, Wenig-Nutzer kommen mit einem günstigen Prepaid-Angebot gut zurecht. Bevor man sich aber für einen Anbieter entscheidet, sollte immer die Netzverfügbarkeit der Standorte geprüft werden, an denen man surfen will. Denn was nützt einem ein LTE-Notebook-Datentarif bzw. Tablet-Datenflatrate-Tarif, wenn am Standort nur 3G zur Verfügung steht?

Autor: ES

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